Siemens AG, Energieerzeugung KWU
Rückbauprojekte Hanau (ehem. Brennelementefabrik), 63457 Hanau
- Gestellung von Fachpersonal für die Bereiche Dekontamination, Strahlenschutz und Rückbau sowie mehrerer Projektleiter
- Gestellung des gesamten Maschinenparks für den Rückbau:
- Bohrhämmer
- Pneumatische Nadler, Klopfer und Hämmer
- Elektrische Kleinfräsen
- Hochdruck-Strahlanlagen
- sat. Wand- und Deckenfräsen (Eigenentwicklung)
- Bodenfräsen
- Diamantseilsägen
- Trennschleifer
- Presslufthämmer
- Kernbohrgeräte
- Minibagger
- Mehrere Bagger verschiedener Größen (1,5 - 22 MG)
- Muldenkipper
- Strahlenmessgeräte (z.B. Kontamaten)
- Reinigungsroboter
- Lüftungskanalroboter
- Konditionierungsanlage zur Behandlung mineralischer Reststoffe und Abfälle
- Ausführungsplanung und Ausführung des Rückbaus der ehemaligen, alpha-kontaminierten Brennelementefabrik der Siemens AG in Hanau, Bereich Uran.
- Rückbaubegleitende Erstellung der gesamten Dokumentation zum Rückbaustatus, Photodokumentation, Reststofflogistik, etc.
- Rückbau eines kompletten Gebäudes für Reststoffverarbeitung, inkl. eines Hochregallagers
- Rückbau der kompletten Fertigungshallen (insgesamt ca. 30.000 m3):
- Demontage, Entkernung und Dekontamination des Uran-Prozessgebäudes (ehem. Weißbereich, sog. Kalkfällung)
- Demontage, Entkernung und Dekontamination der Uranpellet-Fertigungsstraßen (ehem. Weißbereich)
- Demontage, Entkernung und Dekontamination der Brennelement-Assemblierung (ehem. Grünbereich)
- Entkernung der Gebäude, d.h.:
- Ausräumen der verbliebenen Reststoffe und Abfälle
- Ausbau aller Anlagenteile
- Rückbau sämtlicher Versorgungseinrichtungen (Stromleitungen, Wasseranschlüsse, Beleuchtung, etc.)
- Einrichtung der Baustelle mit entsprechender temporärer Infrastruktur (Baustrom, Wasser, etc.)
- Entkernung des Überwachungsbereiches
- Ausführung von Felduntersuchungen
- Durchführung von Bodenbeprobungen mittels Ramm-/Drehbohrgeräten
- Dekontamination der Fertigungshallen bis unter die Freigabegrenzwerte zum Abriss der Gebäude:
- Dekontamination von ca. 15.000 m2 Boden- und ca. 10.000 m2 Wandflächen durch Abfräsen mittels Boden- und eigenproduzierten Wandfräsen (sat. Wandfräse)
- Ausfräsen von Bodenfugen
- Sanierung und Dekontamination eines Kellergeschosses einschl. Bergung von Abwasserleitungen
- Ständige begleitende Strahlenschutzbetreuung und Messungen
- Vollständiger Rückbau der Gebäude bis zur "grünen Wiese"
- Gestellung, Auf- und Abbau eines großen Wetterschutzzeltes
- Komplette Entkernung und Rückbau der Versorgungszentrale (20.000 m2)
- Rückbau eines 35 Meter hohen, radioaktiv kontaminierten Abluftkamins (Doppelzug)
- Durchführung von Geländesanierungsarbeiten (Tiefbau):
- Rückbau der Bodenplatte und der Fundamente
- Sanierung erdverlegter Ver- und Entsorgungstraßen
- Wiederverfüllung mit spezifiziertem Schüttgut
- Durchführung zahlreicher Rammkernsondierungen
- Sondierungsarbeiten
- Herstellung von Spundwanddielen und Spundwandgruben
- Bedienen einer Siebanlage
- Durchführung von Plattendruckversuchen
- Stemm- und Begradigungsarbeiten
- Ausbaggern mineralischer Strukturen unter Wasser mittels eines Seilbaggers
- Beproben, Analysieren, Bilanzieren, Verwertung und Entsorgung der anfallenden mineralischen Reststoffe und Abfälle
- Absaugen von kontaminierten Sedimenten und Filtern des Materials durch eine Membranfilterpresse
- Durchführung von Demontage- und Abbrucharbeiten (Hochbau)
- Homogenisieren und von ca. 40.000 m3 mineralischer Reststoffe mittels einer Chargenmischanlage
- Schreddern von kontaminierten mineralischen Reststoffen (asbesthaltige Dämmstoffe, Glas, etc.) mittels eines Bauschutt-Shredders
- Erstellung von ca. 4.000 mineralischer Proben in Marinellibecher-Geometrie
- Auswertung der Proben mittels automatisierter gammaspektroskopischer Messungen
- Herstellung von endlagerfähigen Gebinden wie z.B. Konrad-Container Typ IV
- Verpressung von Stoffen zur Volumenreduzierung
- Erstellung eines Asbestkatasters und Durchführung einer Asbestsanierung inkl. Anzeige und Einholung einer Genehmigung durch GAA
- Schneiden von Bodenplatten, Fräs- und Stemmarbeiten an Fundamentteilen, Wandsockeln sowie Gruben und Wannen
- Umfüllen von Gebinden mittels eines Vakuumsaugers
- Volumenreduktion von kontaminierten mineralischem Bodenmaterial
- Durchführung von über 500 Rammkernsondierungen auf Bodenplatten
- Beprobung von unter Wasser gelegenen mineralischen Strukturen mittels eines "Freezing-Schwertes" (Freezecorer-Verfahren)
- Durchführung von Kernlochbohrungen
- Durchführung von Rammkernsondierungen im Bereich von Verkehrsflächen
- Lieferung von eigenproduzierten Marinelli-Bechern
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